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Was ist Apfelwein? Was ist Apfelwein?

Was ist Apfelwein?

Erfahren Sie in diesem umfassenden Obstgarten-Ratgeber, was Cider ist, wie er hergestellt wird, worin der Unterschied zwischen Cider und Bier besteht, und lernen Sie die wichtigsten Cider-Sorten kennen.

Nichts ist so erfrischend wie der spritzige, fruchtige Geschmack von Cider. Ob auf Eis in der Sonne serviert oder frisch aus dem eigenen Zapfhahn – Cider bietet eine fruchtige Erfrischung wie kein anderes Getränk. In diesem Leitfaden erklären wir, was Cider ist, worin der Unterschied zwischen Cider und Bier besteht, wie Cider hergestellt wird, welche Hauptsorten es gibt und welche Cider man zu Hause am besten probieren sollte.

Was ist Apfelwein?

Was ist Cider eigentlich genau?

Apfelwein ist ein alkoholisches Getränk, das durch die Gärung von Äpfeln hergestellt wird, genauer gesagt durch die Gärung der im Saft enthaltenen Fruktose. Angesichts der großen Vielfalt an Äpfeln (süße, saure und süß-bittere Sorten) lassen sich durch unterschiedliche Kombinationen verschiedene Geschmacksrichtungen und Farben mit unterschiedlichen Profilen und Nuancen erzielen. Die Vielfalt ist riesig!

Deshalb eignet sich Apfelwein für viele Anlässe, und dank der großen Auswahl ist für jeden Geschmack etwas dabei! Obwohl jede Apfelsorte verwendet werden kann, sind die für die Apfelweinherstellung verwendeten Äpfel in der Regel kleiner als Tafeläpfel und weisen einen höheren Tanningehalt auf. Genau aus diesem Grund werden sie treffend als Mostäpfel bezeichnet.

Apfelweinsorten

Es gibt verschiedene Arten von Apfelwein, die grob unterteilt werden in:

Normaler Apfelwein

Traditioneller Apfelwein, meist trocken bis halbtrocken.

Spezial-Cider

Enthält:

  • Mit Früchten angereicherte Apfelweine

  • Traditionelle Apfelsorten

  • Moderne Süßwaren

  • Fassgereifte Varianten

Früher verwendeten die Apfelweinhersteller einfach die Äpfel, die gerade verfügbar waren – oft Wildäpfel, gemischt mit lokalen Sorten wie Cox oder Russet. Heute erfolgt die Apfelweinherstellung viel gezielter, wobei der Schwerpunkt auf bestimmten Apfelsorten liegt, um bestimmte Geschmacksrichtungen zu erzielen.

Die Geschichte des Apfelweins

Apfelwein gab es bereits in der griechischen und römischen Zeit, doch die „moderne“ Variante geht auf das Mittelalter zurück. Heute konzentriert sich die Produktion aufgrund der landwirtschaftlichen, klimatischen und historischen Gegebenheiten hauptsächlich auf Europa. Die Länder mit den höchsten Produktionsmengen sind das Vereinigte Königreich, Spanien und Frankreich.

Interessanterweise weist das Vereinigte Königreich den weltweit höchsten Pro-Kopf-Verbrauch auf. Auch auf anderen Kontinenten, wie beispielsweise in den Vereinigten Staaten, hat sich der Cider-Konsum weiterentwickelt und ist dort mittlerweile sehr beliebt. Dort wird der Begriff „Hard Cider“ verwendet, um alkoholhaltigen Cider von seinem Gegenstück, dem „Sweet Cider“, zu unterscheiden, der ebenfalls aus Äpfeln hergestellt wird, jedoch alkoholfrei ist.

Der Unterschied zwischen Apfelwein und Bier

Cider wird wegen seiner Farbe und möglicherweise wegen des Kohlensäuregehalts oft mit Bier verglichen, doch eigentlich ähnelt er eher einem Wein. Beide werden aus vergorenem oder vergorenem Fruchtzucker (aus Äpfeln bzw. Trauben) hergestellt. Sicher, sie haben Gemeinsamkeiten, aber es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Getränke.

Bei Bier stammen diese Zucker jedoch aus verschiedenen Getreidesorten und nicht aus Früchten. Dazu kann man Gerste oder Weizen verwenden, aber auch Roggen oder sogar Mais und Reis. Diese Getreidesorten müssen zunächst gemälzt werden, wobei die Körner keimen und Enzyme bilden, die Stärke in vergärbaren Zucker umwandeln können.

Was beide Getränke verbindet, ist die Umwandlung von Zucker in Alkohol und Kohlensäure durch Gärung. Wie beim Bier handelt es sich dabei um einen äußerst sorgfältigen Prozess, bei dem die Gärung auch den Geschmack mitbestimmt. Nach der Gärung reift der Cider durch eine mehrmonatige Lagerung weiter. Dies geschieht in der Regel in Holzfässern, wie wir sie auch von einigen Biersorten kennen.

Wie wird Apfelwein hergestellt?

Möchtest du wissen, wie Apfelwein hergestellt wird?

Die Herstellung von Apfelwein ist eigentlich ein relativ einfacher Vorgang. Im Gegensatz zu Bier gibt es beim Apfelwein keinen Brauprozess. Stattdessen wird der Apfelsaft in Fässer gefüllt, wo er problemlos gären kann. Die Gärung wird in der Regel durch die auf den Äpfeln befindliche Wildhefe in Gang gesetzt, doch manchmal werden Weißweinhefe oder andere Hefesorten hinzugefügt, um den Prozess zu beschleunigen.

Nachdem die Gärung abgeschlossen ist – was man daran erkennt, dass keine Gasblasen mehr aufsteigen –, muss der Cider etwa zwei bis drei Monate lang reifen. Der Alkoholgehalt von Cider kann natürlich stark variieren, liegt jedoch in der Regel zwischen 4 % und 8,5 %. Es gibt natürlich Ausnahmen: Marken aus den USA sind dafür bekannt, Cider mit einem Alkoholgehalt von 12 % herzustellen!

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Apfelwein zu trinken?

Cider kann trocken oder spritzig, süß oder halbsüß, jung oder gereift, hell oder dunkel sein. Er ist sehr vielseitig und passt zu vielen verschiedenen Gerichten, von herzhaften bis hin zu süßen Speisen. Er ist süßer als Bier, enthält aber weniger Alkohol als Wein. Genau wie bei Bier hängt es stark von der jeweiligen Sorte ab, wie und wann man einen Cider trinkt. Frischer oder süßer Cider schmeckt auf einer warmen Terrasse mit einer ordentlichen Portion Eiswürfeln hervorragend. Ein kräftigerer Cider passt jedoch sehr gut zum Essen. Man kann sogar mit Cider kochen; in Großbritannien wird Cider oft in Gerichten mit Schweinefleisch verwendet. Er ist auch in einigen Cocktails enthalten!

Welche Cider verkaufen wir bei Beerwulf?

Mit einer BLADE können Sie zu Hause perfekt gezapften Cider genießen. Spritzig, eiskalt und frisch vom Fass – genau wie in der Kneipe.

Strongbow Dark Fruit

Erfrischender und spritziger Apfelwein, kombiniert mit einer Mischung aus Aromen von schwarzen Johannisbeeren und Brombeeren. Strongbow Dark Fruit sorgt für Erfrischung und einen klaren Abgang – mit 4 % Alkoholgehalt ist er der ultimative Publikumsliebling. Strongbow ist gerade jetzt perfekt: wenn die Sommermonate noch nicht ganz da sind, aber längere, hellere Tage bereits in Sicht sind. Die fruchtigen Aromen erinnern an Obstgärten und sind eine großartige Ergänzung für jeden Abend oder jede Mahlzeit.

Obstdiebe

„Orchard Thieves“ ist ein in Großbritannien sehr bekannter Cider. Er wird aus Äpfeln aus Herefordshire gebraut und zeichnet sich durch die für Cider aus dieser Region typische Frische aus, wodurch er sich geschmacklich deutlich vom „Apfel Rauber“ unterscheidet. Anstelle einer anhaltenden Süße und Fruchtigkeit hat er einen ausgeprägten Apfelgeschmack, der an einen Obstgarten an einem Sommertag erinnert.

Apfeldieb

„Ladrón de Manzanas“ verleiht dem Cider-Sortiment einen spanischen Touch. Leicht, erfrischend und dezent spritzig – dieser Apfelcider ist vom traditionellen spanischen Sidra inspiriert. Er ist spritzig und sanft süß mit frischem Apfelcharakter und einem weichen, süffigen Abgang bei 4,5 % Alkoholgehalt. Etwas milder und weniger herb als manche britischen Sorten, schmeckt Ladrón de Manzanas eiskalt auf viel Eis serviert am besten. Ideal für entspannte Abende, Tapas-Snacks und zum Genießen bei warmem Wetter.


Cider ist nicht nur eine süße Alternative zu Bier. Es ist ein vielfältiges, traditionsreiches und geschmacksintensives Getränk mit einer großen Bandbreite. Von traditionellen trockenen Sorten bis hin zu modernen Favoriten mit Fruchtgeschmack – wenn man weiß, was Cider ist, welche Sorten es gibt und worin der Unterschied zwischen Cider und Bier besteht, fällt es leichter, das richtige Glas für den richtigen Moment auszuwählen. Und wenn er zu Hause frisch eingeschenkt wird? Umso besser.

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